Autonome Feuerüberlegenheit gegen Bedrohungen aus der Luft
Contra ist ein autonomes Luftverteidigungssystem mit zwei neuen Abfangflugkörpern, AD-1 Inferno und AD-2 Ambush. Durch die Fusion von Sensoren und Effektoren zu einem einzigen Luftlagebild ermöglicht es die gleichzeitige Detektion und Bekämpfung von Hunderten oder Tausenden Bedrohungen durch Drohnen und Flugkörper. Contra setzt Bekämpfungsentscheidungen autonom um, jedoch stets innerhalb eines vom Menschen festgelegten und kontrollierten Rahmens. Das System ist von Grund auf für die Integration von Hardware anderer Hersteller ausgelegt, etwa weiterer Abfangflugkörper, cUAV-Laser, cUAV-Geschütze oder netzbasierter Systeme. Contra kann Sättigungsangriffe, Flugkörper und Angriffsdrohnen der neuesten Generation abwehren.

AD-1 Inferno Strahlgetriebener Abfangflugkörper

AD-1 ist ein strahlgetriebener Abfangflugkörper mit Raketenstarthilfe. Er schließt die Lücke dort, wo elektrische Effektoren kinematisch unterlegen und herkömmliche Flugkörpersysteme für einen breiten Einsatz zu kostspielig sind. AD-1 startet bereits bei der ersten Zielerfassung und erhält während des Anflugs Lenkdaten von den Radar-Bodenstationen von Contra. Er kann in der Luft verweilen (Loitering), im Schwarm agieren und Ziele erneut bekämpfen. AD-1 ist für eine souveräne europäische Serienfertigung in großem Maßstab ausgelegt und verschiebt das Kostenverhältnis wieder zugunsten des Verteidigers. AD-1 ist nativ in Contra integriert.

  1. Antrieb
    Strahltriebwerk
  2. Einsatzbedingungen
    Allwetterfähig
  3. Höchstgeschwindigkeit
    > 700 km/h
  4. Maximale Reichweite
    ≥ 20 km
  5. Einsatzhöhe
    > 9.000 m
  6. Start
    Aus dem Container

AD-2 Ambush Raketengetriebener Abfangflugkörper

AD-2 ist ein Abfangflugkörper mit Feststoffraketenmotor, ausgelegt für schnelle Abfangeinsätze am oberen Rand des Bedrohungsspektrums. Er bekämpft schnelle, hochfliegende Einweg-Angriffsdrohnen und subsonische Marschflugkörper jenseits der Reichweite von AD-1. AD-2 ist für die Massenproduktion mit einer von AD-1 unabhängigen Lieferkette ausgelegt. So können Verteidiger dauerhaft eine hohe Zahl von Zielen bekämpfen, ohne von einer einzigen Fertigungslinie abhängig zu sein. AD-2 ist nativ in Contra integriert und erhält während des Anflugs Lenkdaten von den Radar-Bodenstationen von Contra.

  1. Antrieb
    Feststoffrakete
  2. Einsatzbedingungen
    Allwetterfähig
  3. Höchstgeschwindigkeit
    > Mach 2
  4. Maximale Reichweite
    ≥ 20 km
  5. Einsatzhöhe
    > 9.000 m
  6. Start
    Aus dem Container
Helsings KI-gestützter Radarsuchkopf
Die meisten kostengünstigen Suchköpfe arbeiten mit elektro-optischen (EO) oder Infrarot-(IR-)Sensoren. EO-Sensoren können Ziele bei Dunkelheit nicht zuverlässig verfolgen, und bei Bewölkung oder Nebel stoßen beide Technologien an ihre Grenzen. Die Radarsuchköpfe von AD-1 und AD-2 sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen. Sie sind aus handelsüblichen Komponenten (COTS) aufgebaut. Die Zielerfassung in der Endphase ist eine Frage des Gesamtsystems. KI optimiert die Flugbahn des Abfangflugkörpers, um die Abfangwahrscheinlichkeit zu maximieren.
Altra
Contra läuft auf Altra, Helsings militärischer KI- und C2-Plattform. Mit Altra als Grundlage behalten die Anwender die volle Kontrolle über Entscheidungsfindung und Priorisierung. Altra fusioniert Radar-, elektrooptische, Infrarot- und akustische Daten von Sensoren beliebiger Hersteller über offene, veröffentlichte Schnittstellen und ist an SitaWare, UMS Bw und nationale Luftverteidigungsarchitekturen angebunden. Contra ist darauf ausgelegt, auch bei Störung (Jamming), unterbrochenen Verbindungen und ausgefallenen Knoten weiterzuarbeiten.
Ein System, viele Missionen, hardwareunabhängig
Bei jeder Mission kommt dasselbe System zum Einsatz. Nur der Mix aus Sensoren und Effektoren passt sich an Bedrohung und Gelände an.
  1. Zivilbevölkerung in Ballungsräumen, im Zusammenspiel mit der nationalen Luftverteidigung.